Chronik

… einer starken Leistung

Seit der Gründung im Jahr 1996 hat die OTH Oberflächentechnik Hagen das Unternehmen beständig gefestigt und das Angebot erweitert. Mit dem Kauf der OTG Oberflächentechnik Gronau im Jahr 2008 wurde ein weiterer absoluter Spezialist ins Boot geholt. Zahlreiche Zertifizierungen belegen, dass wir alles daransetzen, Ihnen das Optimum zu bieten. Überzeugen Sie sich.

1996       Am 16. Februar gründen der Galvaniseurmeister und Galvanotechniker Udo Gensowski und Partner die Firma Oberflächentechnik Hagen GbR (OTH). Bis die Produktion in den Räumlichkeiten der ehemaligen Fa. W. F. Huster aufgenommen werden kann, zeichnet sich das Gründungsjahr durch eine Vielzahl von Auf- und Umbauarbeiten aus:

Zwei SPS-gesteuerte Anlagen zum Edelstahlbeizen bzw. zum Trommelverzinken werden errichtet und der Durchlauftemperofen geht in Betrieb. Beide Anlagen dokumentieren den Fertigungsablauf entsprechend den Anforderungen der DIN EN ISO 9001 : 2000.

Zusätzlich geht OTH mit der modifizierten vorhandenen Trommelbonderanlage und der Gestellbonderanlage, in der Ringe bis zu zwei Meter Durchmesser zinkphosphatiert werden können, in Produktion. Die Verzinkung von Edelstahlschrauben gehört von Beginn an zum Angebot.

1997       Zu Anfang dieses Jahres wird mit den Vorarbeiten zur Einführung eines Qualitäts-Management-Systems begonnen. Vom vierten Quartal an setzt OTH Oberflächentechnik Hagen dieses System konkret und kontinuierlich um. Durch eine qualitätsvolle und termingerechte Auftragsabwicklung ist es gelungen, den Kundenstamm seitdem beständig auszubauen.

1998       Bis zum Ende des Jahres bildet sich eine Stammbelegschaft heraus. Das Unternehmen beschäftigt zu dem Zeitpunkt bereits zehn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die Beschäftigten sind über eine Ergebnisprämie am Betriebserfolg beteiligt und sind somit naturgemäß an optimierten Abläufen interessiert. Aktive Mitgestaltung an den Arbeitsprozessen wird bei uns groß geschrieben.

1999       Am 03. September führt der RWTÜV (Essen) ein erfolgreiches Zertifizierungs-Audit durch. Weiterhin werden unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ständig innerbetrieblich geschult. Unser fortwährendes Bemühen um eine fachlich hervorragende und serviceorientierte Betreuung unserer Kunden zeigt deutliche Erfolge in konstant guten Geschäftsbeziehungen.

2000 + 2001       Schwerpunkt in diesen beiden Jahren ist die Erweiterung der Produktion um die zusätzlichen Bearbeitungen der silikatischen Nachversiegelung und der Zink-/Eisen-Beschichtung. Hiermit bieten wir moderne Verfahren an, die den gestiegenen Anforderungen im Korrosionsschutz gerecht werden.

2002 + 2003       OTH erweitert das Produktionsspektrum um die Chrom-VI-freie Dickschichtpassivierung. Außerdem wird erfolgreich die Rezertifizierung nach DIN EN ISO 9001 : 2000 durchgeführt.

Im Rahmen einer studentischen Facharbeit und anschließender Beschäftigung als Werkstudent wird ein betriebsspezifisches Auftragsbearbeitungsprogramm erstellt. Die Besonderheit dieses Programms ist, dass es sich ausschließlich nach den Vorgaben des Qualitätsmanagements richtet.
Die Diplomandin Anke Schleser erarbeitet im Betrieb ihre Abschlussarbeit zum Thema „Controlling und Planungsrechnung“.

Studenten der Hochschule Niederrhein erstellen im Rahmen einer Projektarbeit eine umfassende Gefährdungsbeurteilung.

Aufgrund der positiven gegenseitigen Wirkung beschließt OTH auch in den folgenden Jahren studentische Praktika durchzuführen.

2004       Im Februar dieses Jahres wird unser Unternehmen erfolgreich nach DIN EN ISO 14 001 (Umweltmanagement) und nach dem Regelwerk SCC** (Arbeitsschutzmanagement) auditiert.

Die Diplomarbeit von Frau Schleser gewinnt den ersten Preis im Wettbewerb Handwerk trifft Wissenschaft, Kategorie Zusammenarbeit Studierende/Betrieb.

Der Partner verlässt das Unternehmen.

2005       OTH nimmt am Pilotprojekt der IQS (Initiative Qualitätssicherung) NRW e. V. zum Aufbau eines betrieblichen Frühwarnsystems teil; weitere Teilnahme am Branchenprogramm zur Abfallvermeidung und – verwertung bei Anlagen zur Behandlung metallischer Oberflächen, initiiert vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, durchgeführt vom Institut für Umwelt-Analyse.

In einer weiteren Diplomarbeit werden von Frau Nolting die Marketingaktivitäten systematisiert.

2006       Die OTH führt die neue Bearbeitung Titanbeizen ein.

2007       Wir lassen von der studentischen Unternehmensberatung VIA im Bereich Wissensmanagement eine Projektarbeit durchführen, des Weiteren eine Beratung zur energetischen Optimierung durch die Energieagentur NRW. Außerdem nutzen wir den Ökoeffizienz-Check Handwerk: Potenzialanalyse zur Erhöhung der Ressourceneffizienz unter Begleitung der Effizienz-Agentur NRW, sowie durch die Fachberater der Handwerkskammer Dortmund, durchgeführt von Herrn Prof. Dr. Uwe Lenski.

Das erfreuliche Ergebnis: Es gibt keinen Handlungsbedarf bei OTH!

2008       Neue Bearbeitungen in Form von Gleitbeschichtungen werden eingeführt: Molykote, Gleitmo 605, Wükonil RT 50 F und Gardomer L 6332.

Teilnahme am Projekt Marketinglotse der Handwerkskammer Dortmund; ferner wird mit dem Forschungs- und Beratungsprojekt „Innovationsfähigkeit von KMU in einer alternden Gesellschaft stärken“ – InKas_mark begonnen.

Mit dem Kauf der OTG Oberflächentechnik Gronau wird ein wichtiger Markstein gesetzt und das Leistungsspektrum erheblich erweitert. Wir können das Angebot durch Elektropolieren, elektrolytisch Entgraten, Beizen von Edelstahl und Glasperlstrahlen ergänzen. Die Bündelung von technischen Ressourcen und fachlichem Know-how macht uns zu einem außergewöhnlich starken Dienstleister.

2009       Durch eine in den zurückliegenden Jahren vorausschauende und auf Nachhaltigkeit angelegte Geschäftspolitik konnte die schwerste Wirtschaftskrise nach dem zweiten Weltkrieg ohne Entlassungen gemeistert werden.

2010       Da es gelungen war das Stammpersonal zu halten, konnte direkt von der Wirtschaftserholung und der Kundenstamm durch eine qualitativ gute Arbeit weiter ausgebaut werden. Im Rahmen der Nachfolgeregelung trat K.a.t.h.a.r.i.n.a. G.e.n.s.o.w.s.k.i als Gesellschafterin ins Unternehmen ein. Sie wird in den nächsten Jahren entsprechende Fachausbildungen absolvieren. Somit wird der Grundstein für die Zukunft gelegt. Die Rezertifizierung erfolgte nach der neueren Norm DIN EN ISO 9001 : 2008.

2011       Neue Bearbeitungen in Form von chemischem Entgraten von Stahl sowie das Beizen von Kupfer werden eingeführt.

2012       Wir treten als freiwilliges Mitglied der Vecco e.V. bei. Unser Ziel ist es, den Nutzen und die Verwendung von Chromtrioxid und anderen Chemikalien in der Galvanotechnik für unsere Kunden zu sichern.
Eine Modifizierung der Zinkphosphat-Gestellanlage ermöglicht, dass nun neben Einzelteilen auch Serienteile bearbeitet werden können.
Wir erhalten von der Creditreform das Bonitätszertifikat CrefoCert. Unser betriebliches Gesundheitsmanagmentsytem wird vom TÜV zertifiziert.

2013       Neue Bearbeitungen in Form von Beizen von Aluminium Kleinteilen und der Sonderbeschichtung Gleitmo 2345V sowie das Entkupfern von Edelstahlkleinteilen werden eingeführt.
Die Mitarbeiter erneuern nach dem Arbeitsschutz-Regelwerk SCC** nach zehn Jahren erfolgreich ihre persönliche Prüfung.
Die seit vielen Jahren praktizierte Mitarbeiterbeteiligung am Betriebserfolg wird für langjährig beschäftigte Mitarbeiter/-innen nochmals erhöht.